Steve Meyer muss wegen des Kita-Streiks ins Homeoffice und kümmert sich dann um den einjährigen Benedikt (l.), während Lukas (4) in seine Kita gehen kann.
Steve Meyer muss wegen des Kita-Streiks ins Homeoffice und kümmert sich dann um den einjährigen Benedikt (l.), während Lukas (4) in seine Kita gehen kann. © Meike Holz
Eltern diskutieren kontrovers

Kita-Streik setzt Berufstätige unter Druck – Notgruppen nicht überall

Nicht in allen städtischen Kitas, die am Mittwoch wegen des Warnstreiks geschlossen bleiben, gibt es eine Notbetreuung. Steve Meyer (34), Vater aus Drewer, organisierte unter Druck eine Lösung.

Mit den Erzieherinnen und dem pädagogischen Konzept der Tagesstätte Lummerland ist er zufrieden. Doch an jedem Streiktag müsse er selbst eine Betreuung für seinen Sohn Benedikt (1) organisieren – mittlerweile zum fünften Mal. Das ist schwierig: „Wir haben leider keine Verwandtschaft, die auf die Kinder aufpasst“, sagt Steve Meyer. Seine Frau arbeite in Vollzeit als Ärztin, er ist im Konferenzmanagement tätig.

Ärger über Notgruppentage

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Seit 30 Jahren Redakteur in Marl, wandert, radelt und liest gern, sieht im Kino gern gute Komödien und erträgt kaum schlechte. Jahrgang 63, mit hessischem Migrationshintergrund.
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