Überaschende Reaktion

Stadt zieht Vorschlag für Hundewiese an der Kaspar-Grove-Straße zurück

Überraschend zieht die Stadt Marl ihren Vorschlag für eine Hundefreilaufwiese an der Kaspar-Grove-Straße zurück. Nun ist dieser Standort für die politischen Beratungen kein Thema mehr.
Auf diesem etwa 1000 Quadratmeter großen Gelände hinter dem Regenrückhaltebecken an der Kaspar-Grove-Straße in Alt-Marl sollte eine Hundewiese entstehen.
Auf diesem etwa 1000 Quadratmeter großen Gelände hinter dem Regenrückhaltebecken an der Kaspar-Grove-Straße in Alt-Marl sollte eine Hundewiese entstehen. © Thomas Brysch

Anwohner hatten sich zusammengeschlossen, um gegen eine Hundefreilaufwiese auf dem Tennisplatz an der Kaspar-Grove-Straße vorzugehen. Unterstützt werden sie von Dr. Harald Hutter, der 1100 Unterschriften für einen Hundefreilauf in Marl gesammelt und eine Petition übergeben hatte.

Die Stadtverwaltung zeigt sich darüber irritiert, dass Harald Hutter die 1000 m² große Fläche als zu klein empfindet. Sie habe ihn bereits im Juli über den Standort informiert. „Dr. Hutter hat gegenüber der Stadtverwaltung weder damals noch später irgendwann Kritik an der Grundstücksgröße geäußert“, teilt Stadtsprecher Randolf Leyk mit.

Die Stadtverwaltung habe dann einer weiteren Vertreterin der Petition Geländebedingungen und Lage genau erläutert und sich mit ihr abgestimmt. Der Stadt sei mitgeteilt worden, dass auch Harald Hutter das neue Gelände begrüßt. Eine Aufsicht oder Reinigung durch die Stadt seien nie Thema gewesen. Im Gegenteil: Die Vertreterin der Petition habe erklärt, dass man sich selbstständig um regelmäßige Reinigung kümmern wollte.

Die Stadtverwaltung habe alternativ die Realisierung der Hundewiese auf einer von Investor Hubert Schulte-Kemper angebotenen Fläche geprüft. Erhebliche Hürden für dieses „recht schmale Gelände“ seien aber Unebenheiten, die benachbarte Pferdekoppel, eingeschränkte Zuwege und Parkmöglichkeiten sowie die Lage im Landschaftsschutzgebiet.

Weil die Petitionsvertreter offenbar kein Interesse an der Fläche Kaspar-Grove-Straße haben, zieht die Stadt ihren Vorschlag zurück. – Die CDU-Fraktion beantragt nun, dass die Stadtverwaltung einen alternativen Standort sucht.

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