Hightech tief unter der Erde: Jürgen Kaldeweide gestattet einen Blick in den Pumpenraum des Freibads Hüls, links neben ihm Schwimmmeister Reinhard Nowak. Im Vordergrund laufen die beiden neuen Energieeffizienzpumpen, im Hintergrund stehen die alten Pumpen für Notfälle bereit. © Meike Holz
Steigende Energiepreise in Marl

Wenn Putin den Gashahn zudreht, bleibt es im Freibad Hüls trotzdem warm

Hohe Energiepreise setzen auch dem Bürgerbad an der Loemühle zu, doch der Trägerverein hat vorgebaut. Neue Pumpen und Solarthermie sorgen für gute Perspektiven. Das Problem liegt woanders.

Wenn die Badegäste im Freibad Hüls im 50-Meter-Becken in aller Ruhe ihre Bahnen ziehen, hören sie nicht das Dröhnen, spüren sie nicht die gewaltige Kraft der beiden mächtigen Kreiselpumpen, die metertief unter der der Erde in einem bunkergleichen Raum das Wasser umwälzen und für Hygiene sorgen. Die Pumpen ziehen reichlich Strom, ein teures Gut in Zeiten von Energiekrise und Ukraine-Krieg. Doch das Bürgerbad an der Loemühle ist beim Thema Energie erstaunlich gut aufgestellt, der Schuh drückt ganz woanders.

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Jahrgang 1963, In Marl-Lenkerbeck geboren und aufgewachsen, in Münster studiert, dann zurück nach Marl. Seit 31 Jahren im Dienst des Medienhauses Bauer. Jetzt zurück in der Marler Lokalredaktion. Verheiratet, zwei Kinder, leidenschaftlicher Radfahrer, interessiert an den Menschen vor Ort.
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