Heisterkampstraße

Polizei findet Toten in Mehrfamilienhaus – Staatsanwaltschaft schweigt

Nach dem Fund eines toten Mannes in einem Mehrfamilienhaus in Marl am Sonntag schweigt die Essener Staatsanwaltschaft. Es gab mehrere Festnahmen.
Ein Streifenwagen der Polizei an der Heisterkampstraße in Drewer, im Hintergrund ein Notarztfahrzeug. © Realf Deinl

Nach dem Fund eines toten Mannes in einem Mehrfamilienhaus an der Heisterkampstraße in Marl hüllt sich die zuständige Staatsanwaltschaft Essen in Schweigen.

Über den Ermittlungsstand ist über die ersten vorliegenden Informationen hinaus am Montag offiziell nichts berichtet worden. Ebenfalls unbekannt ist, ob drei Männer und eine Frau, die Polizisten am Sonntag mitgenommen haben, bereits wieder auf freiem Fuß sind.

Am Sonntag gegen 16.15 Uhr über den Notruf ein Hinweis auf ein Tötungsdelikt bei der Polizei auf. Tatsächlich stießen Beamte und ein zugezogener Notarzt in der Wohnung an der Heisterkampstraße auf eine Person, von der bislang nicht feststeht, ob sie beim Eintreffen der Einsatzkräfte noch lebte. Es handelt sich nach Informationen dieser Zeitung um einen Mann.

Nachbarn sagen, wie die Polizei drei Männer und eine Frau mitnahmen

Nachbarn wurden Zeugen, wie drei Männer und eine Frau von Polizisten mitgenommen wurden. Sie sollen in der Wohnung angetroffen worden sein. Eine Mordkommission ist eingesetzt.

Im Haus und in Nachbargebäuden sollen Menschen zu mehreren in einer Wohnung untergebracht sein, die in der Fleischindustrie arbeiten, wie Nachbarn berichten, die sich unter anderem über nächtliche Ruhestörungen beschweren. Als Mietpartei steht die „WE Service“ am Klingelschild. Die Westfleisch-Tochter kümmert sich um Sammelunterkünfte.

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