Shop-Manager und Piercer Kevin Kalu vom Studio Tattobeach präsentiert zwei von drei noch erlaubten Schwarztönen. © Patrick Köllner
Neue EU-Verordnung

Strenges Verbot: Warum Tätowierer nur noch schwarz malen

Nach dem langen Corona-Lockdown im letzten Jahr stehen Marls Tätowierer jetzt vor einer neuen Herausforderung.

Seit dem 4. Januar dürfen in Marler Tattoo-Studios vorerst keine bunten Bilder mehr gestochen werden. Grund dafür ist, wie berichtet, eine neue Chemikalienverordnung der Europäischen Union namens „Reach“. Dahinter steht die europäische Chemikalienagentur ECHA. Die schreibt vor, dass Farben ohne Langzeitstudien bezüglich der Auswirkungen auf die Gesundheit nicht mehr verwendet werden dürfen. Zum Unverständnis und Ärger von Tatöwierern und Kunden gilt das Verbot auch für Farben, für die es zwar keine wissenschaftlichen Studien gibt, die aber seit Jahrzehnten bewährt sind. Welche Auswirkungen hat das auf Tätowierer in Marl?

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Über den Autor
Redakteur
Geboren und aufgewachsen in Marl. Kennt deshalb noch Fete ohne Knete, Victoria-Kino und Panoptikum sowie auch sonst jeden Winkel der Stadt. Liebt die Vielfalt seines Berufs, geht auf Menschen zu und ist offen für ihre Geschichten. Hält sein Heimkino auf dem neuesten Stand, sammelt Filme und hört viel Musik - gerne live, laut und rockig. Mag Tiere im Allgemeinen und einen Neun-Kilo-Kater im Besonderen.
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Patrick Köllner

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