Nach Corona-Lockerungen

Team vom Forsthaus Haidberg will wieder „Leben in der Bude“

Auch im Forsthaus Haidberg steigt die Hoffnung und Vorfreude auf Normalität: Das Team möchte wieder Freizeiten mit Übernachtung anbieten.
Am Eingang des Forsthauses startet die beliebte „digitale Schnitzeljagd“. Jennifer Bliemeister (li.) und Leiter Matthias Kirchhoff hoffen darauf, bald wieder Kinder und Jugendliche zu Ferienfreizeiten begrüßen zu können. © Delia Kühler

Trotz Corona weitermachen – na klar, aber wie? Für viele Institutionen und Freizeitanbieter stellte sich diese Frage immer wieder seit Beginn der Pandemie. Auch das Team des Forsthauses Haidberg sah sich neuen Herausforderungen gegenüber.

Jedoch waren sich alle einig: Der Kontakt mit den Kindern, Jugendlichen und Freunden des Forsthauses sollte aufrecht erhalten werden.

Mittlerweile ist die Situation dank der aktuellen Lockerungen eine andere, das Forsthaus-Team bereitet sich auf die geplanten Sommerferienangebote vor. Sollte es die Corona-Situation bis dahin erlauben, können dann sogar wieder Freizeiten mit Übernachtungen angeboten werden.

In den Ferien geht es um den Wald in Marl

Alle hoffen auf diese Möglichkeiten und das Forsthaus-Team freut sich, an der Halterner Straße 294 wieder ein Anlaufpunkt für Kinder und Jugendliche zu sein. Dieses Jahr sollen verschiedene Aktionen zum Oberthema „Wald“ stattfinden. Dabei wird das Team sicherlich wie immer versuchen etwas Bleibendes zu schaffen: So bauten die Teilnehmer bei Ferienfreizeiten oft Dinge, die bis heute noch Teil des Forsthauses sind. Beispielsweise wurde so die Vogelscheuche „Bert“ für das Gemüsebeet oder das „Reifeneinhorn“ als Spielgerät erschaffen. „Es ist erstaunlich, was bei solchen Aktionen spontan entsteht. Meist geben wir nur die grobe Richtung vor und sind überrascht, was zusammen mit den Kindern und Jugendlichen daraus wird“, sagt der neue Forsthaus-Leiter Matthias Kirchhoff und hofft, dass noch viele solcher Momente folgen.

Neuer Leiter im Team

Rückblickend war die vergangene Zeit während der Corona-Pandemie keinesfalls ein Stillstand. In der Zwischenzeit ist einiges passiert. Matthias Kirchhoff hat die Leitung übernommen. Das Forsthaus-Team konnte sich auch über Spenden wie eine neue Küche oder eine Rutsche auf dem Gelände freuen.

„Es ist überwältigend, wie viele Menschen immer an uns denken“, erzählt Matthias Kirchhoff. Auch seine Vorgängerinnen Ina Georg und Gabriele Gutberlet kommen noch regelmäßig vorbei und unterstützen das Team mit ihrer Erfahrung.

Schnitzeljagd durch die Haard ist weiter möglich

Zukünftig wird das Forsthaus wieder ein Ort des Miteinanders, auch wenn die Corona-Pandemie diese Eigenschaft nie ganz verdrängen konnte. Rund um und im Forsthaus steigen derweil die Hoffnung und die Vorfreude auf Ferienfreizeiten und Aktionen an einem außerschulischen Lernort immer mehr.

Am Eingang des Forsthauses finden Besucher übrigens alle wichtigen Infos zu einer Schnitzeljagd durch die Haard.

Der Abend in Marl

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