Junge ukrainische Familien treffen sich mehrmals wöchentlich im Café Come Together in Polsum. Nachbarn spenden den Geflüchteten Eis, Kuchen und helfen, wo es nötig ist.
Junge ukrainische Familien treffen sich mehrmals wöchentlich im Café Come Together in Polsum. Nachbarn spenden den Geflüchteten Eis, Kuchen und helfen, wo es nötig ist. © Heinz-Peter Mohr
Betreuung als Vollzeit-Aufgabe

Ukraine-Hilfe in Marl: Im Come Together Café werden aus Geflüchteten Freunde

Vier Frauen aus Polsum bringen seit April ukrainische Familien zusammen. Mehrmals wöchentlich treffen sie sich in einem Café. Für Organisatorin Jennifer Hacke ist die Hilfe ein Vollzeit-Job.

„Wer mit Menschen arbeitet, kann nicht sagen: Ich mache das von acht bis 16 Uhr. Das ist ein Job, der mich voll in Anspruch nimmt“, sagt Jennifer Hacke (36). Sie betreut in Polsum ehrenamtlich geflüchtete Menschen aus der Ukraine und nennt das eine Herzensaufgabe. Die ehemalige Unternehmensberaterin und Mutter von zwei Kindern will sich nach der Elternzeit neu orientieren und im sozialen Bereich arbeiten. Ehrenamtlich hat sie bereits jede Menge Erfahrung gesammelt.

Mütter vermissen ihre Männer und Söhne

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Seit 30 Jahren Redakteur in Marl, wandert, radelt und liest gern, sieht im Kino gern gute Komödien und erträgt kaum schlechte. Jahrgang 63, mit hessischem Migrationshintergrund.
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Heinz-Peter Mohr

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