Rücklicht defekt: Verfolgungsjagd über rote Ampeln endet mit Festnahme

Ein Polizeiauto rast durch die Nacht.
Am Freitag, kurz nach Mitternacht, flüchtete ein 45-Jähriger vor der Polizei von Marl über Dorsten bis nach Gelsenkirchen. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild
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Weil sein Rücklicht defekt war, fiel ein 35-jähriger Autofahrer aus Gelsenkirchen Polizeibeamten aus Marl am Freitag, kurz nach Mitternacht, auf der Bergstraße in Marl auf. Die Beamten wollten den Mann anhalten und kontrollieren. Anstatt anzuhalten gab der Autofahrer jedoch Gas und fuhr über die Hervester Straße in Richtung Dorsten.

Dabei überschritt er teilweise sehr deutlich die zulässige Geschwindigkeit und fuhr, ohne zu bremsen, über zwei rote Ampeln (Höhe Riegestraße und Schachtstraße). In Dorsten-Hervest fiel das Fahrzeug der Besatzung zweier weiterer Streifenwagen im Bereich des Kreisverkehrs Halterner Straße/Fürst-Leopold-Allee auf. Der Mann fuhr zunächst Richtung Haltern am See und weiter auf der Wulfener Straße Richtung Marl-Brassert. Auch hier ignorierte er erneut zwei rote Ampeln.

Flucht endet in einem Weidezaun

Über die A 52 fuhr er weiter Richtung Gladbeck und fuhr in Gelsenkirchen-Hassel ab. Auf Gelsenkirchener Gebiet verlor er im Bereich der Wiebringhausstraße die Kontrolle über sein Auto und kollidierte mit einem Weidezaun. Der Mann versuchte noch, zu Fuß zu flüchten, wurde aber letztendlich von Polizisten festgenommen.

Er besitzt keinen Führerschein. Gegen den Gelsenkirchener leitete die Polizei Strafverfahren wegen des Verdachts eines verbotenen Rennens und Fahren ohne Fahrerlaubnis ein.