Wasserstoffleitung für Chemiepark Klimaneutrale Produktion rückt wieder ein Stück näher

Projektmanager Tim Schnauber von Open Grid Europe zeigt die beiden Anschlusspunkte für die Wasserstoffleitung DoMa im Chemiepark Marl.
Projektmanager Tim Schnauber von Open Grid Europe zeigt die beiden Anschlusspunkte für die Wasserstoffleitung DoMa im Chemiepark Marl. © Thomas Brysch
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Klimaneutralität – das ist das Ziel der Europäischen Union bis 2050. Auch der Chemiepark Marl macht sich auf den Weg, seinen Kohlendioxid-Ausstoß zu reduzieren. Grüner Wasserstoff heißt das Zauberwort, mit dem chemische Produktion im großen Stil mit einem deutlich geringeren Verbrauch an fossilen Energieträgern realisiert werden kann. Und dieser grüne Wasserstoff soll ab 2026 den Chemiepark in großen Mengen erreichen.

Evonik und Deutschlands führender Gastransporteur OGE (Open Grid Europe GmbH) sind Partner der Initiative GET H2. Gemeinsam arbeiten sie daran, im Rahmen der Energiewende, eine bundesweite Wasserstoff-Infrastruktur aufzubauen.

Die Regionalplanungsbehörde beim Regionalverband Ruhr (RVR) hat das Raumordnungsverfahren für die geplante Wasserstoffleitung zwischen Dorsten und Marl (DoMa) jetzt abgeschlossen und einen raumverträglichen Trassenkorridor von etwa 600 Meter Breite für die Wasserstoffleitung ermittelt.

Die Leitung berührt Marler Stadtgebiet nur am Rande. Sie wird nördlich der Lippe ganz überwiegend über Halterner und Dorstener Stadtgebiet verlaufen. Der genaue Trassenverlauf innerhalb dieses Korridors wird in einem nachfolgenden Planfeststellungsverfahren durch die zuständige Bezirksregierung Münster bestimmt.