Umwelt in Marl

Wilder Müll am Wesel-Datteln-Kanal ärgert Marler Spaziergänger

Temporäre Mülltonnen in Bereichen, die dem Zugang zum Kanal dienen - das ist ein Wunsch von CDU-Kreistags-Mitglied Uwe Göddenhenrich.
Ein Ärgernis: Wilder Müll, der am Kanal liegenbleibt. © Schaper

Leere Flaschen, Verpackungsmüll, Einweg-Grills: An den Gewässern in Marl bleibt viel Müll liegen. Kreistags-Mitglied Uwe Göddenhenrich würde sich für den Wesel-Datteln-Kanal zumindest temporär im Sommer Mülltonnen an den Zugängen zum Kanal wünschen.

„Leider verfügen nicht alle Zeitgenossen über den entsprechenden Weitblick, mit der Natur sorgsam umzugehen und ihren Müll mit auf die Heimreise zu nehmen“, sagt CDU-Mann Uwe Göddenhenrich, der für Marler Bürger*innen der Ortsteile Sinsen, Lenkerbeck und Hüls spricht.

Geschwister sammeln fünf Säcke Müll

Dazu hatte er Kontakt mit dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Westdeutsche Kanäle aufgenommen. Die Antwort: Das Amt sei nicht zuständig. „Die Sammlung und Entsorgung von Abfällen fällt nicht in unsere Zuständigkeit, wenn das Gelände öffentlich zugänglich ist. Dann ist die ortsansässige Gemeinde in der Pflicht“, sagt Barbara Stockem, Fachbereichsleiterin Schifffahrt.

Also nahm Uwe Göddenhenrich Kontakt mit Michael Bach auf, dem Ordnungsdezernenten der Stadt Marl. Göddenhenrich hofft, dass die Stadt künftig am Kanal entsprechende Schilder aufstellen kann.

Übrigens haben zwei Geschwister auf eigene Faust am Kanal Müll gesammelt. Fünf Säcke kamen dabei zusammen – und eine verloren gegangene Sparkassen-Karte. Die hat der Besitzer mittlerweile abgeholt.

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