Gestaltung des „Aue-Kreisels“ in Oer-Erkenschwick Bevorzugt die Stadtverwaltung ein anderes Konzept?

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Für den „Aue-Kreisel“ bevorzugt die Stadtverwaltung ein anderes Gestaltungskonzept als das vom Heimatverein vorgelegte.
Für den „Aue-Kreisel“ bevorzugt die Stadtverwaltung ein anderes Gestaltungskonzept als das vom Heimatverein vorgelegte. © Martin Pyplatz
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Zuletzt hatte Jürgen Meinders, Vorsitzender des Vereins für Orts- und Heimatkunde, für den dritten großen Kreisverkehr in der Innenstadt von Oer-Erkenschwick einen Vorschlag erneut aufs Tableau geholt: Für den „Aue-Kreisel“ wünscht sich Jürgen Meinders im Namen des Heimatvereins eine Skulptur. Eine, die auf die Geschichte der Stadt vor der Zeche hinweist – auf die Zeit vor 1899, als die Stadt noch vornehmlich landwirtschaftlich geprägt war. Doch die Stadtverwaltung hat andere Pläne.

Andere Pläne für Aue-Kreisel

Dieser Vorschlag kam bereits aufs Tableau, als die Skulptur des „Berliner Bären“ zurück auf die Mittelinsel des Kreisverkehers „Berliner Platz“ kehrte. Fest steht mittlerweile auch, dass der stählerne Bergmann, der bis dato vorm Sitzungssaal des Rathauses steht, in den „Ewald-Kreisel“ umziehen soll. Wann dieser Umzug stattfinden soll, diese Frage stellte Johannes Kemper (SPD) bei der letzten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses (28.11.) nun auch der Stadtverwaltung. Hierzu erklärte der zuständige Dezernent, Michael Grzeskowiak: Die Gespräche mit Straßen.NRW, in deren Zuständigkeit der Ewald-Kreisel fällt, hätten stattgefunden. Die Aufstellung des „Bergmanns“ könnte also „bald“ erfolgen.

Im gleichen Zuge nahm Grzeskowiak aber auch Stellung zum Vorschlag des Heimatvereins bezüglich des „Aue-Kreisels“. Hier gebe es bereits andere Überlegungen, beispielsweise vom Städtepartnerschaftsverein, den „Aue-Kreisel“ zum „Kreisel der Freundschaft“ zu machen. „Alle Städtepartnerschaften sollen hier präsent sein. Hier zeigt man, dass man für Europa lebt“, erklärte Grzweskowiak das Konzept.