Rotkreuz-Leiterin aus Oer-Erkenschwick ist besorgt: Blutkonserven fehlen

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Rot-Kreuz-Leiterin Cornelia Sassor hofft auf viele Blutspender bei der nächsten Aktion in Oer-Erkenschwick.
Rot-Kreuz-Leiterin Cornelia Sassor hofft auf viele Blutspender bei der nächsten Aktion in Oer-Erkenschwick. © Archiv (Müller)
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Die Auswirkungen der Corona-Pandemie und ein zuletzt hohes Reiseaufkommen haben seit Wochen für eine rückläufige Blutspendebereitschaft gesorgt. „Um die Versorgung mit Blutkonserven weiterhin zu sichern, zählt jetzt jede Blutspende“, erklärt Rotkreuzleiterin Cornelia Sassor. Und die Zahlen sprechen für sich.

Kurzfristiger Blutspendetermin in Oer-Erkenschwick

Allein in NRW, Rheinland-Pfalz und dem Saarland werden täglich bis zu 3500 Blutkonserven benötigt. Mit einer Blutspende kann bis zu drei kranken oder verletzten Menschen geholfen werden. „Eine Blutspende ist Hilfe, die ankommt und schwerstkranken Patienten eine Überlebenschance gibt“, so Sassor.

Das Deutsche Rote Kreuz ruft daher kurzfristig in Oer-Erkenschwick am Freitag, 30. September, von 15 bis 19.30 Uhr zur Blutspende im DRK-Haus, Agnesstraße 5, auf. Der DRK-Blutspendedienst bittet alle, die Blut spenden möchten, sich vorab unter www.blutspende.jetzt eine Blutspendezeit zu reservieren.

Blutspende und Corona

Die 3G-Regelung ist aufgehoben. Die Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes besteht weiterhin. Sofern keine Impfreaktionen wie Fieber oder Übelkeit auftreten, können frisch Geimpfte am Folgetag schon wieder Blut spenden. Nach einer überstandenen Corona-Infektion mit schwerem Verlauf kann man spätestens vier Wochen nach Genesung wieder Blut spenden. Nach einer leichten Corona-Erkrankung sogar eine Woche nach Abklingen der Symptome die Möglichkeit, wieder Blut zu spenden.