Vor zehn Jahren in Oer-Erkenschwick In der Mensa im Schulzentrum standen Neuerungen an

Die Bildmontage zeigt die Mensa im Schulzentrum in Oer-Erkenschwick und einen Teller mit Besteck.
Am 29. November 2012 war klar: Das Oer-Erkenschwicker Mensa-Essen sollte nach den Weihnachtsferien flexibler erhältlich sein. © Börger
Lesezeit

Täglich blicken wir für Sie zurück: Was geschah vor zehn Jahren? Was bewegte die Bürger in Oer-Erkenschwick? Vor einem Jahrzehnt wurde die Essens-Lieferung in der Schulmensa revolutioniert.

Wenn Sie oder Ihre Kinder im Jahr 2012 eine der Schulen im Oer-Erkenschwicker Schulzentrum besucht haben, erinnern Sie sich vielleicht noch daran: Wer mittags in der Mensa essen wollte, musste sein Essen einige Tage im Voraus bestellen. Vielen Schülern war diese Regelung zu unflexibel. Das Ergebnis: Das Mensa-Angebot wurde schlecht angenommen.

Schulessen ohne Vorbestellung

Am 29. November schließlich berichtete die Stimberg Zeitung, dass sich die Bestell-Regelung ändern sollte. Darüber, warum die Essens-Lieferung ohne Vorbestellung nun plötzlich möglich sein sollte, schwieg sich die Stadt aus. Klar war aber, dass man das neue System spätestens nach den Weihnachtsferien testen wollte. In der Hoffnung, so mehr Schüler vom Mittagessen in der Mensa überzeugen zu können. Eine endgültige Entscheidung darüber sollte nach einer ersten Testphase aber erst im Februar fallen – in der Sitzung des Schulausschusses.

Im Herbst 2012 hatte die Stadt außerdem den Mensa-Vertrag mit dem Neusser Caterer „Eberhardt“ gekündigt. Zu lang waren die Vorlaufzeiten bei den Vorbestellungen. Nach langem Ringen wurde die Oberhausener Firma „AKP“ ins Boot geholt. Sie beliefert die Mensa im Schulzentrum noch heute, unter dem Namen „A&K Die frische Küche“. Seit 2017 produziert der Anbieter in Recklinghausen.