Vor zehn Jahren in Oer-Erkenschwick Kegler hängten das zweitgrößte Puzzle der Welt auf

Sabine Seeber und Herbert Hamann hängten im November 2012 das zweitgrößte Puzzle der Welt in Oer-Erkenschwick auf.
Sabine Seeber und Herbert Hamann hängten im November 2012 das zweitgrößte Puzzle der Welt auf. © Börger (Archiv)
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Täglich blicken wir für Sie zurück: Was geschah vor zehn Jahren? Was bewegte die Bürger in Oer-Erkenschwick? Vor einem Jahrzehnt brachte Sabine Seeber das 24.000-Teile-Puzzle „Life, The Great Challenge“ an die Wand des Sportkeglerheims des SKV Erkenschwick.

Die damals 44-Jährige hatte schon als Kind gern gepuzzelt, später wurde es dann ihr „Winterhobby“. Doch um die 24.000 Teile des damals zweitgrößten überhaupt im Handel erhältlichen Puzzles zusammenzufügen, habe ein Winter nicht ausgereicht, berichtete die Stimberg Zeitung am 30. November 2012. Mehrere Monate Arbeit steckten darin. 4,28 mal 1,57 Meter maß das kunterbunte Werk am Ende. Das Puzzle der Firma Educa aus Barcelona ist auch heute noch erhältlich, das Motiv stammt vom Künstler Royce B. McClure.

Schwieriger Transport zu den Oer-Erkenschwicker Keglern

Doch wohin mit einem so riesigen Puzzle? Für das Seebersche Wohnzimmer war es doch etwas zu gewaltig. Wie gut, dass Sabine Seeber nicht nur puzzelte, sondern auch kegelte. Und dass die Wände beim SKV bis dato weiß waren. Auch SKV-Chef Herbert Hamann fand 2012: „Life“ sollte die Bahn beleben. Der Transport dorthin erfolgte mit im Baumarkt zurechtgeschnittenen Spanplatten, Koffergurten und ungezählten Fixierbändern.