Apotheker sollten nicht nur zetern Leserkritik am geplanten Protesttag am 14. Juni in Recklinghausen

Ohlrich
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Das treibt einem schon die Tränen ins Auge: Kaum ist Corona vorbei, gibt es für die Apothekerinnen und Apotheker nichts mehr zu verdienen. Nach überteuerten Masken, die man „damals“ dringend benötigte, und Tests, die ebenfalls kein Schnäppchen waren, bleiben nun die Apotheken einen Tag lang geschlossen.

Den Grund nennt Frau Zervas auch: Lieferengpässe! Wer hat die zu verantworten? Selbstverständlich nur der Gesundheitsminister. Zwar gab und gibt es die preiswert im Ausland hergestellten Arzneimittel. Aber erst mal die teuren unters Volk bringen.

Bei den in Ostasien hergestellten Masken und Tests fragte ja auch niemand, woher die kamen. Den Verdienst von damals zu beschreiben macht mich schwindelig. Aber eins hat Frau Zervas wohl vergessen: Es gibt ja mittlerweile auch Konkurrenz von Großapotheken. Da bekam ich damals statt sechs Masken eine Großpackung. Masken für Kinder waren dort um mehr als die Hälfte billiger! Wohl gemerkt vom selben Hersteller. Wieso?

Ich möchte nicht falsch verstanden werden. Eine Apotheke in Wohnortnähe ist wichtig und gut. Internetapotheken sind keine Alternative. Da kann ich auch gleich bei Kleinanzeigen nach übrig gebliebenen Arzneien suchen.

Meine Bitte: Nicht immer nur zetern. Denn den Apothekerinnen und Apothekern geht es ja wirklich nicht schlecht. Auch nicht nach einer Honorarkürzung.

Rudi Link, Recklinghausen

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