Achtung Bahnverkehr: Mehrmals in der Stunde rollen hier die Güterzüge vorbei. © Valentin Schneider
Straßenserie

Die „Hamm-Osterfelder“ ist immer präsent

Vom Suderwicher Stadtkern kommend ist die Einmündung der Straße „Im Paßkamp“ gut auszumachen. An dieser Ecke befindet sich ein Haltepunkt für Busverkehr in Richtung Stadt und nach Herten.

Gegenüber wird die Einfahrt in den Paßkamp durch ein historisches Gebäude bestimmt. Obwohl es zunächst nur wie ein großes Wohnhaus erscheint, hat es doch eine bewegte Geschichte hinter sich, die unter anderem in den Suderwicher Chroniken nachzulesen ist. Zunächst wurde es als „Gemeindegasthaus“ der Zechensiedlung Alte Kolonie genutzt. In der Nähe befanden sich früher die Wohnhäuser für die Bergmänner der nahen Schachtanlage König Ludwig 4/5, die zwischen 1901 und 1905 erbaut wurden. Das 1907 errichtete Gasthaus sollte den Suderwicher Bergleuten einen zentralen Ort der Geselligkeit bieten. Hier wurde zudem Stadtgeschichte geschrieben: Denn 1921 wurde hier der 1926 vollzogene Zusammenschluss Suderwichs mit Recklinghausen durch den Gemeinderat beschlossen. Den älteren Suderwichern dürfte das Gebäude aber doch vor allem aus den 1980er-Jahren bekannt sein. 1982 wurde es zu einem überregionalen alternativen Kulturzentrum umgestaltet.

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