Schwester Judith vom Gasthaus Recklinghausen zeigt auf Einbruchsspuren an einem Fenster.
Durch dieses Fenster kamen der oder die Täter: Schwester Judith vom Gasthaus zeigt die Reste der Einbruchsspuren. Die Schäden wurden umgehend repariert. © Kathrin Grochowski
Polizei sucht Zeugen

Einbruch im Gasthaus Recklinghausen: Schwester Judith ist fassungslos

Unbekannte sind ausgerechnet ins Gasthaus, das sich um die Ärmsten der Gesellschaft in Recklinghausen kümmert, eingebrochen. Die Sachschadenshöhe übersteigt den Wert der Beute um ein Vielfaches.

Es passierte zwischen Sonntag (26.6.), 14 Uhr, und Montag (27.6.), 8.45 Uhr: Ein oder mehrere Einbrecher hebelten das Fenster zu dem kleinen Besprechungsraum des Gasthauses an der Heilige-Geist-Straße auf, drangen in das Zimmer im Erdgeschoss direkt neben der Eingangstür ein und suchten ganz offenbar nach möglichst wertvoller Beute. „Unser Medikamentenschrank wurde ebenso aufgebrochen wie ein kleiner Rollcontainer, bei dem die obere Schublade abgeschlossen war“, berichtet Schwester Judith aus der Gasthaus-Kommunität. Doch von den Arzneien – außer einem verschreibungspflichtigen Schmerzmittel lagern dort in erster Linie rezeptfreie Medikamente wie Hustenlöser, Magentabletten und Gelenksalben sowie Verbandszeug – fehlt nach dem Einbruch nichts. „Stattdessen wurden Kugelschreiber und leere Notizzettel aus dem Rollcontainer geklaut“, erzählt Schwester Judith kopfschüttelnd. „Wahrscheinlich ging es am Ende nur darum, überhaupt etwas mitzunehmen.“ Denn der Versuch, auch die Zimmertür aufzubrechen, um weiter ins Gasthaus einzudringen, scheiterte. Dennoch haben die Mitarbeiter die Polizei verständigt.

Regelmäßige Besucher wissen: „Hier im Gasthaus ist nichts zu holen“

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