Letzter Auftritt des Männergesangsvereins Eintracht Gutenberg: Daniela Himmel dirigiert am Volkstrauertag vor dem Lohtor-Ehrenmal ihre Herren. © Kathrin Grochowski
Eintracht-Gutenberg löst sich auf

Ende einer Ära: Der Männerchor hat ausgesungen – und stimmt neu an

Der letzte Auftritt war am Volkstrauertag, nun ist der Männergesangsverein Eintracht-Gutenberg Geschichte. Ein Abgesang auf 146 Jahre, in denen es um mehr als das gemeinsame Singen ging.

Sprecher Wolfgang Sawalych hat alles versucht, neue Sänger zu finden und die Existenz des Männergesangsvereins (MGV) „Eintracht Gutenberg“ zu sichern. Doch das Schicksal ließ sich nicht abwenden. Da der Nachwuchs fehlt, entschlossen sich die Sänger vor einigen Monaten, sich dem Werkschor Hüls in Marl anzuschließen und den Verein, der 1875 gegründet wurde, zum Jahresende aufzulösen. „Wir sind traurig, dass wir trotz intensiver Bemühungen unseren Verein nicht retten konnten“, so Sawalych, der 1970 nicht nur die Liebe zum Singen, sondern auch zum Chorleben entdeckte. „Die Fusion mit dem Werkschor ermöglicht es, unser Hobby in einer guten Gemeinschaft fortzusetzen.“

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