„Als Vorsitzender der Jüdischen Kultusgemeinde hoffe ich, dass unsere Gemeinde weiter sicher und friedlich im Kreis Recklinghausen leben kann“, sagte Dr. Mark Gutkin auf dem jüdischen Friedhof. © Tobias Mühlenschulte
Holocaust-Gedenken

Judenhass bestürzt die Redner

Rund 80 Menschen gedenken der Deportation von 506 Juden aus dem damaligen Präsidialbezirk Recklinghausen nach Riga im Jahr 1942.

Der Ehrengast hatte wegen Corona abgesagt: Rolf Abrahamson (96), letztes überlebendes Mitglied der jüdischen Kultusgemeinde Kreis Recklinghausen, war der Gedenkveranstaltung auf dem jüdischen Friedhof am Nordcharweg am Sonntagmittag (7. November) vorsichtshalber ferngeblieben. Rund 80 Gäste nahmen an der Veranstaltung teil.

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Zuhören, beobachten, nachfragen und die Erkenntnisse anschaulich und kurzweilig bei Leserinnen und Lesern abliefern: Das macht guten Journalismus für mich aus. Und das Große im Kleinen zu finden. Aufgewachsen am „Westfälischen Meer“ (Möhnesee), habe ich erste journalistische Erfahrungen in der Soester Börde gesammelt. 2003 dann Umzug ins Ruhrgebiet. Seit 2015 Redakteur beim Medienhaus Bauer, seit März 2021 bei der Recklinghäuser Zeitung. Großes Faible für Filme, Serien, Musik und Belletristik, aber auch fürs Unterwegssein.
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