Gute Resonanz

Kramer-Film erfährt eine Zweitaufführung

Aufgrund der großen Nachfrage hat das Institut für Stadtgeschichte kurzfristig eine weitere Aufführung des historischen Films „Das Vest Recklinghausen“ von Karl-Heinz Kramer angesetzt.
Karl-Heinz Kramer hat 1952 den Film „Das Vest Recklinghausen“ gedreht. © Archiv

Weil „Das Vest Recklinghausen“ so gut angenommen worden ist, führt das Institut für Stadtgeschichte den Kulturfilm ein zweites Mal vor. Am Montag, 8. November, wird der Erstling von Karl-Heinz Kramer um 19.45 Uhr an der Hohenzollernstraße 12 erneut gezeigt. „Das Vest Recklinghausen“ war 1952 der erste Film von Kramer, der fünf Jahre darauf mit dem von ihm produzierten Film „Westfalenlied“ und später vor allem als Tierfilmer internationale Anerkennung fand. Der aus der schlesischen Lausitz Stammende fand nach dem Zweiten Weltkrieg in Haltern eine neue Heimat und näherte sich seinem westfälischen Zuhause im Film an.

Sein erstes Werk, so der Veranstalter, „eröffnet eine Welt, in der sich Altes und Neues, religiöse Traditionen und industrielle Moderne, in immer neuen Kontrasten begegnen. Er bietet spannende und erkenntnisreiche Einsichten in die Vergangenheit der Region vor 70 Jahren.“ Der Film zeige Szenen, die sich auch motivisch im Werk des Heimatmalers Clemens Wolter wiederfinden, aber ergänzend dazu auch die sich stark entwickelnde industrielle Aufbruchphase der Region. Passend dazu lädt das Institut am selben Tag ab 19 Uhr zum Besuch der Clemens-Wolter-Ausstellung „Ein malerisches Fleckchen Erde“ ein. Eine Anmeldung per E-Mail unter Angabe des Namens, der Personenzahl und einer Telefonnummer ist notwendig: barbara.ruhnau@recklinghausen.de.

Der Abend in Marl

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