Corona-Maßnahmen

Maskenpflicht in Recklinghausen: Im Rathaus fällt sie, anderswo bleibt sie – warum?

Zum 1. Juni lockert die Stadt Recklinghausen die Maskenpflicht – allerdings nicht überall.
Das Recklinghäuser Rathaus von vorn fotografiert.
Die Stadt hebt die Maskenpflicht für Besuche im Rathaus auf. Im Stadthaus A gleich nebenan sollen Bürger weiterhin einen Mund-Nase-Schutz tragen. © Jörg Gutzeit (Archiv)

Seit vielen Monaten müssen Besucher des Rathauses eine medizinische Maske oder eine FFP2-Maske tragen. Zu Mittwoch (1.6.) lockert die Stadt Recklinghausen ihre Corona-Schutzmaßnahmen. Nach „intensiver Beratung“ sei in der Verwaltungsspitze die Entscheidung gefallen, die Maskenpflicht in städtischen Verwaltungsgebäuden wie dem Rathaus oder auch der Stadtbücherei aufzuheben.

Eine Ausnahme gibt es allerdings: Im Stadthaus A soll die Maskenpflicht bestehen bleiben. Grund ist der im Vergleich zu anderen städtischen Gebäuden größere Publikumsverkehr bei gleichzeitig beengten Platzverhältnissen, etwa im Bürgerbüro. „Auf diese Weise soll die volle Dienstleistungsfähigkeit der Verwaltung garantiert werden“, teilt die Stadt mit.

Auch wenn die Maskenpflicht in den meisten städtischen Gebäuden fällt, empfiehlt die Stadt den Besuchern, auch dort künftig weiterhin einen Schutz zu tragen.

In vielen anderen Bereichen des öffentlichen Lebens ist die generelle Maskenpflicht bereits seit längerer Zeit Geschichte – etwa im Einzelhandel oder auch in der Gastronomie. Im öffentlichen Nahverkehr bleibt die Maskenpflicht allerdings landesweit bestehen. Auch in Krankenhäusern und Arztpraxen müssen Besucher einen Mund-Nase-Schutz tragen.

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