Kämmerer Grunwald möchte ein Jahr länger arbeiten – neue Amtszeit wahrscheinlich

Redakteur
Montage: Ein Mann mit Sakko, Hemd und Krawatte steht vor dem Rathaus Recklinghausens.
Steht vor einer weiteren Amtszeit als Kämmerer und Erster Beigeordneter: Ekkehard Grunwald. © Montage Jörg Gutzeit
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Wenn am Montag (12.9.) im Rathaus (Großer Sitzungssaal, 16 Uhr) der Haupt- und Finanzausschuss tagt, geht es auch um eine wichtige Personalie: die des Ersten Beigeordneten und Kämmerers der Stadt Recklinghausen. Seit 2014 verwaltet das CDU-Mitglied Ekkehard Grunwald die Finanzen der Stadt. Nachdem Georg Möllers 2020 in den Ruhestand ging, rückte Grunwald außerdem zum Ersten Beigeordneten auf.

Die CDU spricht sich nun für eine Wiederwahl des gebürtigen Hamburgers aus. Partei- und Fraktionschef Benno Portmann verweist auf einen einstimmigen Beschluss der CDU-Fraktion im Rat. „Ekkehard Grunwald leistet in schwierigen Zeiten einwandfreie Arbeit“, sagt Portmann. Für einen Wechsel an der Spitze der Kämmerei gebe es keinen Grund. Auch der grüne Koalitionspartner signalisiert im Gespräch mit unserer Redaktion Zustimmung zur Wiederwahl Grunwalds.

Mit 64 Jahren steht der Vater eines Sohnes eigentlich kurz vor dem Renteneintritt. Doch Grunwald würde gerne ein Jahr länger arbeiten als er eigentlich müsste. Die neue Periode dauerte demnach nicht bis Mitte 2024, sondern bis zum 30. Juni 2025. Grunwalds aktuelle Amtszeit endet im Januar 2023.

Die endgültige Entscheidung über die Zukunft des Kämmerers fällt in der Ratssitzung am 26. September.