Kind

581 Säuglinge sind im Jahr 2021 in NRW gestorben

Im vergangenen Jahr sind in NRW mehr Babys im ersten Lebensjahr verstorben als noch 2020: 518 Säuglinge sind gestorben. Eine Zahl hat sich aber positiv entwickelt.
Ein Baby sitzt auf einem Teppich und spielt mit Musikinstrumenten.
Nicht alle Eltern haben das Glück, ihr Kind gesund und munter aufwachsen zu sehen. © pixabay

In Nordrhein-Westfalen sind im vergangenen Jahr 581 Säuglinge gestorben. Das waren fünf mehr als ein Jahr zuvor (2020: 576), wie das Statistische Landesamt am Dienstag mitteilte.

Im ersten Lebensjahr starben 2021 demnach 267 Mädchen und 314 Jungen. Das waren sechs weibliche Säuglinge weniger und elf männliche Säuglinge mehr als 2020. Die Säuglingssterblichkeit lag mit 3,3 je 1000 Lebendgeborenen etwa auf dem Niveau des Vorjahres (2020: 3,4).

Verglichen mit früheren Jahrzehnten liegt die Säuglingssterblichkeit in NRW heutzutage auf einem niedrigeren Niveau: Um das Jahr 1990 war sie den Angaben zufolge etwa doppelt so hoch und in den 1970er-Jahren sogar etwa sieben Mal so hoch wie im Jahr 2021.

Zahlen zu plötzlichem Kindstod gesunken

Am sogenannten plötzlichen Kindstod sind laut Todesbescheinigung im Jahr 2020 in NRW fünf Mädchen und zehn Jungen innerhalb des ersten Lebensjahres verstorben (2019: 23 Sterbefälle). 20 Jahre zuvor im Jahr 2000 waren es noch 164 Säuglinge.

dpa

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