Scenarios Typenlehre

Findet Euren Lerntypen heraus

Lernen ist immer eine Last - egal ob für die Schule, die Ausbildung oder das Studium. Doch wenn man seinen eigenen Lerntypen erkannt hat, soll es viel leichter gehen. Doreen klärt Euch auf.
Wer Leute beim Lernen beobachtet, wird sicherlich schnell einige der von uns aufgezählten Lerntypen wiedererkennen. © pixabay.de

Es heißt, man lerne besser, wenn man seinen „Lerntypen“ kennt. Vielleicht habt auch Ihr schon mal einige Begriffe, wie „auditiver Lerntyp“ oder auch „motorischer Lerntyp“ gehört. Doch was steckt eigentlich dahinter? Und wie könnt Ihr Euren eigenen bestimmen? Dies möchte ich Euch heute vorstellen.

Zunächst einmal gibt es verschiedene Lerntypen, die beschreiben, wie man am besten lernen und neue Informationen aufnehmen kann. Sobald Ihr Euren eigenen kennt, könnt auch Ihr deutlich besser neues Wissen sicher abspeichern.

Lerntypen erkennen und Maximum aus der Klausurphase holen

Ich habe dafür die fünf bekanntesten Typen herausgesucht. Wenn Ihr Euch nun in einer dieser Beschreibungen wiederfindet, probiert doch mal aus, nach diesem Lerntypen zu lernen. Wenn Ihr dann merkt, dass Ihr dadurch sogar besser lernen könnt, könnt Ihr sicher davon ausgehen, die richtige Wahl getroffen zu haben. Vielleicht wird die nächste Klausurenphase dann ein winziges bisschen weniger schlimm…

1. Der motorische Lerntyp: Wenn Ihr zum motorischen Lerntyp gehört, dann lernt Ihr vorzugsweise durch den eigenen Tastsinn und durch Handlungsabläufe. „Learning by doing“ ist Euer Motto – alles muss ausprobiert werden, um verinnerlicht zu werden. Menschen dieses Lerntyps bewegen sich aber auch gerne. Das äußert sich zum Beispiel darin, dass diese Leute gerne ihre Hände beim Reden benutzen. Ihre Lernmethode sieht meistens so aus, dass sie während des Lernens herumlaufen, sei es durch das eigene Zimmer, den Garten oder die ganze Wohnung, um so das Gelernte leichter abzuspeichern.

Hören oder Reden als Lernmethode

2. Der auditive Lerntyp:

Zuhören ist bei diesem Lerntyp von besonderer Bedeutung. Auditive Lerner fallen dadurch auf, dass sie sich den Lernstoff gerne laut vorsprechen. Sie lernen ebenfalls schnell und einfach, indem sie Referaten oder Vorlesungen zuhören, in denen der Lernstoff vermittelt wird. Auditive Lerntypen besitzen ein gutes Auffassungsvermögen und können sich Neues schnell und auf lange Dauer hinweg einprägen.

3. Der kommunikative Lerntyp:

Kommunikative Lerntypen sind sehr aktiv und können gut reden. Besonders gerne sind sie im Austausch und der Kommunikation mit anderen und lernen dort am besten. Sie zeichnen sich durch gut durchdachte Fragen und die Lust am Mitgestalten aus. Die Lernroutine dieses Lerntyps besteht darin, das Gelernte im Austausch oder einer Diskussion mit anderen zu verinnerlichen, zum Beispiel in einer Lerngruppe mit Freunden. Dieser Vorgang hilft kommunikativen Lernern, schnell neues Wissen aufzunehmen.

Im Home-Schooling den Lerntypen erkennen

4. Der medienorientierte Lerntyp:

Technische Medien sind bei diesem Lerntyp von hohem Stellenwert. Ihr erkennt diesen Lerntypen daran, dass er im Internet mithilfe virtueller Quellen lernt und sich diese gut einprägt. Charakterisieren lässt sich der medienorientierte Lerntyp durch eine schon frühzeitige und andauernde Begeisterung für digitale Medien sowie einem bewussten Einsatz dieser zum Lernen.

Wenn Euch in Zeiten von Corona im Home-Schooling möglicherweise aufgefallen ist, dass Ihr Euch mit Hilfe von Lernvideos gut neuen Lernstoff beibringen konntet, deutet bei Euch vieles auf diesen Lerntypen hin.

5. Mischtypen:

Falls Ihr Euch gerade doch in mehreren der Lerntypen wiederfinden könnt, dann gehört Ihr wohl zu einem „Mischtypen“. Ihr könnt mit verschiedenen Lernmethoden gleich gut neues Wissen abspeichern. Wenn Ihr den Methoden, die für Euch am einfachsten sind, treu bleibt, könnt Ihr Euren maximalen Lerneffekt erzielen.

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