Bei guten Freunden: Neuer Job für einen Ex-Schalke-Trainer

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Neuer Job beim 1. FC Nürnberg: Schalkes Ex-Trainer Markus Weinzierl. © Tim Rehbein/RHR-FOTO
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Bevor er in der Saison 2016/17 sein erstes Spiel als Schalke-Trainer absolvierte, war Markus Weinzierl mit einer selbstbewussten Aussage angetreten. Er könne, so Weinzierl, gar nicht auf Schalke scheitern weil er sich lange genug auf eine solche Aufgabe vorbereitet habe.

Unterm Strich blieb es bei den eindrucksvollen Worten. Weinzierls Engagement bei den Königsblauen war wenig erfolgreich und nach einem Jahr wieder beendet – so reihte sich der Fußball-Lehrer in eine längere Riege ein, die es in der jüngeren Vergangenheit auf Schalke nur auf eine relativ kurze Amtszeit brachten. Manager Christian Heidel, der Weinzierl für eine stattliche Ablösesumme aus Augsburg losgeeist hatte, bezeichnete die Verpflichtung des Trainers später als „Irrtum“.

Der „Fehler“ mit Gnabry

Nun hat Markus Weinzierl, der nach seiner Zeit auf Schalke beim VfB Stuttgart und beim FC Augsburg tätig war, einen neuen Job, und zwar bei guten Schalker Freunden: Weinzierl soll den 1. FC Nürnberg, mit dem der FC Schalke 04 eine traditionelle Fan-Freundschaft pflegt, aus dem Abstiegskampf der Zweiten . Fußball-Bundesliga führen. Weinzierl ist Nachfolger von Robert Klauß, den die Nürnberger nach der 0:3-Niederlage beim Karlsruher SC freigestellt hatten.

Auf Schalke, so Weinzierl später in einem Interview mit „Sportbuzzer“, sei einer seiner größten Fehler übrigens gewesen, nicht energisch energisch genug auf die Verpflichtung von Serge Gnabry gepocht zu haben – den hatte Weinzierl als Nachfolge-Kandidaten für den kurz vorher zu Manchester City gewechselten Leroy Sané im Auge.

Wiedersehen mit Geis

In Nürnberg gibt es für Weinzierl u. a. ein Wiedersehen mit Johannes Geis, der von 2015 bis 2018 beim FC Schalke 04 unter Vertrag stand.