Schalke 04

Rouven Schröder schließt Rückkehr von Amine Harit nach Schalke aus

Der an Olympique Marseille ausgeliehene Mittelfeldspieler hat auf Schalke noch einen Vertrag bis 2024. Sportdirektor Rouven Schröder hält eine Rückkehr nach aktuellem Stand für ausgeschlossen.
Schalkes Sportdirektor Rouven Schröder und Amine Harit (hier im Trainingslager in Mittersill): Rückkehr ist Stand jetzt ausgeschlossen. © Tim Rehbein/RHR-FOTO

Premiere für Rouven Schröder beim Schalker Talk-Format „Mitgeredet“: Erstmals konnten Schalker Fans, entweder persönlich in der Arena oder digital, dem Schalker Sportdirektor Fragen stellen. Eine davon: Ist eine Rückkehr von Amine Harit zum FC Schalke 04 denkbar?

So umstritten Harit als „Gesamtpaket“ auch sein mag, so unbestritten sind schließlich seine fußballerischen Qualitäten – die zeigte Harit prompt bei Olympique Marseille, wohin Schalke ihn für eine Saison ausgeliehen hat. Beim 2:0-Sieg gegen den AS Monaco präsentierte sich Harit in sehr guter Verfassung und war ein entscheidender Faktor für den Sieg von Marseille.

Marseille hat keine Kaufoption auf Harit, der 24-Jährige steht dann also zunächst wieder beim FC Schalke 04 auf der Matte. Denjenigen, die darauf hoffen, Harit würde – im Idealfall sogar wieder in der Ersten Bundesliga – dann bleiben und seinen Vertrag erfüllen, machte Rouven Schröder bei „Mitgeredet“ notgedrungen einen Strich durch die Rechnung.

„Nicht abbildbar“

Nach aktuellem Stand, so Schöder, könne er sich eine Rückkehr von Amine Harit nicht vorstellen: „Amine hat inklusive seines Gehalts auf Schalke einen tollen Vertrag. Und den hat er ja auch dann, wenn er zurückkommt. So weh das auch tut: In unserer Gehaltsstruktur wäre sein Vertrag für uns ganz einfach nicht abbildbar. Also kann ich mir eine Rückkehr von Amine Harit nicht vorstellen.“

Das ist die – für Harit-Fans traurige – Wahrheit. Aber im Prinzip auch nur die halbe. Denn selbst wenn Harit im Falle einer angedachten Rückkehr auf Gehalt verzichten würde, hätte Schalke wohl anderes im Sinn. Denn natürlich hofft der Verein, für Harit in einem Jahr eine größere Ablösesumme erzielen zu können. Im „Schaufenster Marseille“ hat Amine Harit den ersten Schritt dafür nun schon getan.

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