Schalke 04

Schalke-Vorstand Peter Knäbel: „Sind nicht mit Angeboten überhäuft worden“

Schalkes Sportvorstand Peter Knäbel gibt auf Bild-TV zu, dass nicht alle Transfers - explizit die von Ozan Kabak und Amine Harit - Wunschlösungen gewesen seien. Doch Alternativen waren rar.
Schalkes Sportvorstand Peter Knäbel: „Wir sind nicht mit Angeboten für unsere Spieler überhäuft worden.“ © picture alliance/dpa

Das Ende der gerade für den FC Schalke 04 extrem munteren Transferperiode ist ein guter Anlass, Bilanz zu ziehen – auch für S04-Sportvorstand Peter Knäbel. Am Ende der Woche hatte er dem Team um Sportdirektor Rouven Schröder bereits ein gutes Zeugnis ausgestellt. Schalke vermeldete immerhin 45 Transferbewegungen – 30 Abgänge, 15 Zugänge.

Besonders auf der Abgaben-Seite lief allerdings nicht alles nach Plan. Vor allem für Ozan Kabak und Amine Harit hatte sich Schalke größere Ablösesummen erhofft – nun wurden beide Spieler „nur“ ausgeliehen. Kabak zu Norwich City, Harit erst in der „Nachspielzeit“ zu Olympique Marseille.

„Das waren keine Wunschlösungen“ gab Knäbel am Sonntagmittag auf Bild-TV zu. Es sei allerdings darum gegangen, das für den Verein bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Dass die Erwartungen in Sachen Kabak und Harit nicht in Erfüllung gingen, habe schlichtweg daran gelegen, „dass wir nicht mit Faxen und Angeboten für unsere Spieler überhäuft worden sind“.

„Existenziell wichtig“

Vor allem Ozan Kabak war lange Zeit mit „größeren“ Klubs als Norwich City in Verbindung gebracht worden. Nun kämpft der Verteidiger in der Premier League gegen den Abstieg. Schafft Norwich den Klassenerhalt mit Kabaks Hilfe, greift eine Kaufverpflichtung in Höhe von angeblich 13 Millionen Euro.

Olympique Marseille hat für Harit keine Kaufoption. Die Ausleihe des Mittelfeldspielers, die erst mit Verzögerung über die Bühne gebracht werden konnte, sei für Schalke laut „Knäbel existenziell wichtig gewesen – gerade bei seinem Gehalt“.

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