Schalke 04 - mit Video

Schalkes Mitgliederversammlung im Liveticker: Abbruch um 15.09 Uhr

Erstmals fand eine Mitgliederversammlung des FC Schalke 04 in digitaler Form statt. Beginn war um 9.04 Uhr. Wegen großer technischer Probleme wurde die Versammlung vorzeitig abgebrochen.
Jetzt abstimmen: Wegen Problemen bei der ersten Probeabstimmung wurde Schalkes Mitgliederversammlung lange unterbrochen. © spernol rw media

Es ist für Schalke die digitale Premiere und für die Veranstalter daher eine große Herausforderung. Doch nicht nur deshalb gilt die heutige Mitgliederversammlung des FC Schalke 04 als eine der wichtigsten der letzten Jahre, wenn nicht sogar der Vereinsgeschichte. Schalke ist in die Zweite Liga abgestiegen und pfeift finanziell aus dem letzten Loch. Ein Absturz in Rekordzeit – der Redebedarf dürfte groß sein, zumal es 2020 wegen Corona keine Mitgliederversammlung gab.

15.10 Uhr: Damit ist auch unser Live-Ticker beendet. Wir verabschieden uns und bedanken uns für Ihre Aufmerksamkeit!

Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender Jens Buchta © FC Schalke 04 © FC Schalke 04

15:09 Uhr: Die Mitgliederversammlung ist beendet. Schlusswort von Dr. Jens Buchta: „Wir bitten alle Mitglieder um Entschuldigung für die entstandenen Unannehmlichkeiten.“ Jetzt wird geprüft, wann ein neuer Termin möglich ist.

14:53 Uhr: Andreas Gotschol erzählt, dass er sich geschämt habe, als er die Bilder mit den Fan-Attacken gesehen habe. Falls Mark Uth eine Abfindung verlangen sollte, sollte der Spieler jeden Tag 20 Kilometer Waldlauf machen.

14:45 Uhr: Hinter den Kulissen wird natürlich viel diskutiert – auch über die patzige Antwort von Jens Buchta auf die Kritik eines Mitglieds am Schalker Vorgehen in der Randale-Abstiegsnacht. „Für die Route des Mannschaftsbusses bin ich nicht verantwortlich“, hatte Buchta daraufhin gezischt – was ihm allgemein als sehr unsouverän ausgelegt worden ist.

14:37 Uhr: Julia Kuipers sorgt sich um die Schalker Lizenz. Christina Rühl-Hamers muss zugeben, dass Schalke bei weiteren Zweitliga-Jahren erneut Auflagen und Bedingungen drohen. An der Lizenz-Erteilung an sich habe sie aber keinen Zweifel.

14:34 Uhr: Das wäre doch jetzt ein schönes Schlusswort: Horst Stürz aus Hessen empfiehlt, in die Zukunft zu schauen und keine Leute zu verheizen. Dann würde Schalke das schon wieder schaffen.

14:27 Uhr: Ungemütlich wird‘s – auch Maximilien Seier möchte wissen, warum der Aufsichtsrat seiner Kontroll-Funktion so mangelhaft nachgekommen sei und es zugelassen hat, dass Clemens Tönnies als quasi einziger Strippenzieher des Vereins in Erscheinung getreten sei. Peter Lange mag noch immer nicht so recht mit der Sprache herausrücken – und verweist auf die Antwort, die er vor einer halben Stunde einem anderen Mitglied gegeben habe.

14:23 Uhr: Matthias Jakobeit ist seit 45 Jahren Schalker, die Stimmung am Wochenende war immer davon abhängig, wie Schalke gespielt hatte. Aber: „In der letzten Zeit habe ich gespürt, dass mir das fast egal war…“ Die innere Distanz führt er auch darauf zurück, „dass Schalke bei Transfers mittlerweile die Lachnummer der Nation ist.“ Sein Appell an die sportliche Leitung: „Nur noch Spieler verpflichten, die auf Schalke wegen des Vereins spielen wollen und nicht wegen des Geldes.“

14:14 Uhr: Marcel Wiesweg sitzt auf seiner Dachterrasse in Reken und möchte von Christina Rühl-Hamers wissen, ob das Thema Ausgliederung nicht überhaupt erst dann sinnvoll sei, wenn man aus einer Position der Stärke heraus agieren kann. Das ist so: Schalkes Finanzchefin stimmt ihm absolut zu. Das Thema stellt sich für Schalke derzeit also nicht.

Christina Rühl-Hamers, Vorständin Finanzen, Personal und Recht beim FC Schalke 04 © FC Schalke 04 © FC Schalke 04

14:10 Uhr: Immer wieder ein Thema, auch bei Christian Arens: Das Schalker Scouting und: Warum werden so viele Spieler auf Schalke schlechter? Häufig genannt werden Sebastian Rudy und Mark Uth – Peter Knäbel schiebt die Schuld nicht nur in die Spieler-Schuhe: „Auch wir müssen uns an die eigene Nase fassen und die Frage stellen: Haben wir als Verein die Umgebung dafür geschaffen, dass die Spieler hier ihre beste Leistung bringen können?“ Auch da will Knäbel nun ansetzen.

14:06 Uhr: Dr. Buchta kündigt das Schließen der Rednerliste an. Im „Warteraum“ seinen noch zahlreiche Redner, die auch noch alle zu Wort kommen würden.

14 Uhr: Markus Zipp möchte u. a. von Sportvorstand Peter Knäbel wissen, wie denn die Schalker Spielphilosophie in den kommenden Jahren aussehen solle: „Denn nur mit malochen und kämpfen gewinnt man ja heutzutage kein Fußballspiel mehr…“ Knäbel sagt, es müsse eher „Spiel- und Ausbildungsphilosophie“ heißen, die Antwort ist – nun ja – ein wenig theoretischer Natur. Immerhin stimmt Knäbel Zipp zu: „Malochen alleine reicht nicht, sondern ist eine Grundvoraussetzung, das muss jeder in seinem Job.“ Ob Zipp nun die Schalker Spielphilosophie kennt, wagen wir mal zu bezweifeln.

13:55 Uhr: Frederik Eschens frage ist mehr eine vereinspolitische. Ob und welchen Einfluss Clemens Tönnies und Peter Peters noch im Verein hätten bzw. ausüben würden. Christina Rühl-Hamers übernimmt die Antwort: Beide würden keinerlei Einfluss mehr im Verein ausüben. – Dann wäre das ja geklärt…

13:48 Uhr: Stefan Wegener bezieht Youri Mulder mit in die Runde ein. Wie er sich seine Aufgabe im Aufsichtsrat vorstelle, möchte Wegener wissen. Mulder: „Meine Rolle ist dabei zu helfen, in Zukunft richtige Entscheidungen zu treffen, damit wir schnell wieder hochkommen und irgendwann auch wieder oben mitspielen.“ Dann zitiert Mulder noch Huub Stevens, der aus dem Aufsichtsrat ausscheiden wird: „Mein früherer Trainer hat immer gesagt: Das geht nur zusammen…“

13:40 Uhr: Frage an Peter Lange, stellvertretender Aufsichtsratschef, warum der Aufsichtsrat sich so lange hinter Clemens Tönnies versteckt habe und wie man das überhaupt alles zulassen konnte? Das Thema, so Lange, sei zu komplex, um es auf die Schnelle zu beantworten. Aufsichtsrats-Mitglieder würden aber gern in die Fan-Klubs kommen, um darauf zu antworten.

13:30 Uhr: Die Aussprache läuft wieder, viele Fragen drehen sich um die finanzielle Situation. Manfred Retzmann aus Essen warnt davor, durch eine Änderung der Rechtsform „anderen Leuten zu erlauben, dass sie uns sagen, was wir zu tun uns zu lassen haben“. Christina Rühl-Hamers dazu: „Die Situation, die wir jetzt haben, liegt tatsächlich nicht daran, dass wir ein eingetragener Verein sind.“

13:20 Uhr: Schade – gerade jetzt, wo es ein wenig zur Sache ging, wird die Versammlung erneut unterbrochen. Nach der Aussprache wird sie dann ohnehin abgebrochen, Schalke wird zu einer neuen Versammlung einladen müssen – dann wieder als Präsenz-Veranstaltung?

13:15 Uhr: Ekkehard Gerlach schlägt zunächst versöhnliche Töne an, betont das Miteinander im Verein, kann sich seinen Seitenhieb auf Christina Rühl-Hamers aber nicht verkneifen: „Liebe Christina, Du redest von Wetten auf die Zukunft. Du warst lange die rechte Hand von Peter Peters (Ex-Finanzvorstand, die Red.). Und letztlich birgt ja jede unternehmerische Entscheidund ein gewisses Risiko, ist also eine Wette auf die Zukunft.“ An Dr. Buchta gerichtet kritisiert Gerlach, dass in seiner Dankesrede nicht auch Clemens Tönnies bedachte hatte – und führt zahlreiche Fehler an, die Dr. Buchta in seiner knapp einjährigen Zeit als Aufsichtsrats-Chef gemacht habe. Dr. Buchta lässt das unkommentiert.

13:07 Uhr: Schalke-Mitglied Stefan Huven will wissen, warum Schalke mit Trainer Dimitrios Grammozis in die neue Saison geht. Nach dem Abstieg sei „er verbrannt“. Peter Knäbel sieht das natürlich anders: „Aus meiner Sicht ist er nicht verbrannt. Wir wollten ihm in der vergangenen Saison die Gelegenheit geben, die Umstände und das Umfeld auf Schalker kennenzulernen.“

13:03 Uhr: Marketing-Vorstand Alexander Jobst bestätigt, dass Schalke sich zwangsläufig höchstwahrscheinlich von der Esports-Lizenz für League of Legends trennen wird. „Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht.“ Es gelte aber zu berücksichtigen, dass Schalke in erster Linie ein Fußball-Klub sei.

12:55 Uhr: Die Aussprache hat begonnen, Mitglieder werden zugeschaltet, können Fragen stellen. Auch hier geht nicht alles ohne technische Probleme, an denen nicht immer Schalke schuld ist..

12.50 Uhr: Was für eine Pleite. Es ist genau der Fall eingetreten, den die Planer gefürchtet hatten wie der Teufel das Weihwasser. Passt aber irgendwie zur ganzen Schalker Saison, in der nichts, aber auch gar nichts funktionierte…

12.45 Uhr: Tja, das hört sich nicht gut an. Schalke kriegt die technischen Probleme offenbar nicht in den Griff. Die Versammlung kann nicht wie geplant stattfinden und wird abgebrochen werden müssen. Es soll aber noch die Aussprache der Mitglieder geben.

12:36 Uhr: Neue Info – um 12.45 Uhr soll es nun weitergehen. Da empfiehlt sich der Blick aufs große Ganze: Auf dem Podium ist übrigens auch schon Youri Mulder, der in den Aufsichtsrat kooptiert wurde. Vom Eurofighter zu den Absteigern: Schalkes Mannschaft beginnt am morgigen Montag mit ersten Tests und Untersuchungen zur Vorbereitung auf die kommende Saison. „Richtiger“ Trainingsstart ist am Donnerstag.

12:25 Uhr: Kurzes Zwischenfazit: Die Rede von Hans-Joachim Dohm war zumindest in einer Hinsicht die bemerkenswerteste – denn da klang schon außer der eigenen Rechtfertigung auch reichlich Enttäuschung, wenn nicht gar Verbitterung mit über das gesamte Prozedere im „Fall Tönnies“, der ja immerhin schon zwei Jahre zurückliegt. Der Ehrenrat soll ja nun vor allem auch deshalb komplett erneuert werden. Dohms Rede dokumentierte, wie tief die Gräben in der Schalker Vereinsfamilie sind.

12:10 Uhr: Um 12.35 Uhr soll die Versammlung fortgesetzt werden.

11:57 Uhr: Es folgt die nächste Probeabstimmung und damit eine Unterbrechung der Mitgliederversammlung.

11:51 Uhr: Dohm übt interne Kritik in Bezug auf den Rassismus-Skandal von Clemens Tönnies. Die Veröffentlichung auf der Schalker Homepage sei nicht abgestimmt gewesen. Dohm: „Wir haben der Veröffentlichung nicht zugestimmt.“ Er appelliert an die Vereinsfamilie, jedem Menschen mit Respekt zu begegnen.

11:45 Uhr: Nun folgt der Bericht des Ehrenrats-Vorsitzenden Pfarrer Hans-Joachim Dohm.

11:42 Uhr: Buchta führt aus, dass es für den Abstieg in die 2. Bundesliga nicht „den“ Schuldigen gebe, sondern von allen Entscheidungsträgern Fehler gemacht worden seien. Notwendig sei jetzt eine restriktive Finanzpolitik. Buchta: „Wir dürfen den Verein nicht mehr überfordern.“ Der Nachfolger von Alexander Jobst soll das neue Gesicht von Schalke werden. Es ist offenbar angedacht, zukünftig einen Vorstandsvorsitzenden zu installieren.

11:36 Uhr: Jetzt beginnt der Bericht von Aufsichtsrats-Chef Dr. Jens Buchta.

Schalkes Sportvorstand Peter Knäbel © FC Schalke 04 © FC Schalke 04

11:34 Uhr: Knäbel bekräftigt, dass der Etat der Knappenschmiede unverändert hoch bleibe und ist sich sicher: „Da kommt richtig etwas nach“.

11:29 Uhr: Knäbel spricht Klartext. „Unser S04 hat seine sportliche Würde verloren. Die Art und Weise des Abstiegs schmerzt.“ Nun gelte es den größten Kaderumbau zu meistern, „den ich je erlebt habe“. Rund 70 Kaderentscheidungen seien zu treffen.

11:24 Uhr: Nun ist Sportvorstand Peter Knäbel mit seinem Bericht an der Reihe.

11:23 Uhr: Die Finanzchefin stellt klar, dass auch ein mögliches zweites Jahr in der 2. Bundesliga in den Planungen berücksichtigt sei. Am Ende ihrer Rede bittet sie um Geduld und Vernunft.

11:21 Uhr: Rühl-Hamers betont: „Wir haben die Lage im Griff, aber sie ist nicht gut.“ Große Sprünge seien in den letzten Jahren nicht drin. Zum Beispiel muss in den nächsten Jahren ein 35-Millionen-Kredit abbezahlt werden. Außerdem müssen 12,5 Millionen Euro an Ablöse gezahlt werden für an Spieler, die gar nicht mehr bei den Königsblauen sind. Rühl-Hamers: „Wetten auf die Zukunft gibt es nicht mehr. Das Streben nach kurzfristigem Erfolg darf uns nicht mehr treiben.“

11:10 Uhr: Das Wort hat nun Christina Rühl-Hamers, die Finanzvorständin. Es ist ihr erster Auftritt bei einer Mitgliederversammlung.

11:05 Uhr: Jobst bedankt sich bei seinem letzten großen Auftritt bei den Schalker MItarbeitern und Gremien. Schalke sei trotz des Abstiegs noch immer einer der „15 wertvollsten Klubs der Welt“. Der Verein müsse sich aber entscheiden, er brauche eine Strategie, wohin die Reise gehen soll. Es gebe nicht das eine Schalke, es gäbe viele Schalke. Das müsse man akzeptieren. Er wisse, dass er manchmal überzogen habe (Jobst gilt als großer Freunde der Ausgliederung), und das habe ihm viel Kritik eingebracht. Jetzt sei er einfach platt, er brauche eine längere Pause. Schlusswort: „Es war mir eine Ehre, diesem Verein zehn Jahre lang dienen zu dürfen. Glückauf!“

Schalkes Marketingvorstand Alexander Jobst bei seiner letzten Rede.

10:55 Uhr: Nun wird Klartext geredet. Es folgen die Berichte der Gremien. Den Beginn macht Marketing-Vorstand Alexander Jobst. Er hat seinen Vertrag Ende Juni vorzeitig auflösen lassen – vor allem, weil er durch persönliche Bedrohungen gegen ihn und seine Familie „eine rote Linie überschritten sah“.

10:48 Uhr: Es wird in der Arena noch stiller als es ohnehin schon ist. Der FC Schalke 04 gedenkt seiner in den vergangenen 24 Monaten verstorbenen Mitglieder und Ex-Trainer sowie Ex-Spieler – darunter auch Meisterspieler Heiner Kördell, der im Alter von 88 Jahren verstarb.

10:40 Uhr: Dr. Buchta stellt fest, „dass Präsenz-Veranstaltungen doch leichter zu handhaben sind…“ Weiter geht es mit Ehrungen: Klaus Fischer und Olaf Thon haben vor der Versammlung Mitglieder besucht, die seit 50 Jahren im Verein sind. Davon wird nun ein hübscher Film gezeigt. Fischer im Vorfeld: „Hat Spaß gemacht – weil mehr über die alten Zeiten geredet wurde als über die aktuellen…“ Präsenz-Ehrungen sind in der Arena wegen Corona nicht möglich.

Aufsichtsrats-Chef Dr. Jens Buchta leitet die Schalker Mitgliederversammlung. © spernol/rwmedia © spernol/rwmedia

10:33 Uhr: Das Wort hat Ashkan Maleki, Schalkes Technik-Chef. Er erklärt die Gründe für die Zwangspause. Offenbar gab es Probleme, dass nicht alle Abstimmungen – das jetzt unsere laienhafte Erklärung – berücksichtigt werden konnten. Mittlerweile, so Maleki, sei man bei 85 Prozent. An den restlichen 15 Prozent werde fieberhaft gearbeitet. Die Abläufe der Versammlung würden daher etwas verändert.

10:32 Uhr: Dr. Buchta meldet sich. Es geht weiter.

10:30 Uhr: Das macht Hoffnung: Die Versammlung wird in Kürze fortgesetzt – meldet Schalke.

10:25 Uhr: Nur kein zweites Dresden, war im Vorfeld auf Schalke gehofft worden. Der Zweitliga-Aufsteiger hatte seine digitale Versammlung am Samstag wegen technischer Probleme erst unter- und dann abgebrochen – nach zwei Stunden. Die hat Schalke bislang noch nicht geschafft…

10:15 Uhr: Natürlich wurden die Schalker Organisatoren vorher gefragt, wie es im Falle eines Abbruchs aus technischen Gründen eigentlich weitergehen würde. Dann müsse, so der Direktor für Fan- und Vereinsangelegenheiten Sebastian Buntkirchen, das ganze fristgerechte Einladungs-Prozedere zu einer neuen Veranstaltung wieder von vorn losgehen. Bis dahin getroffene Beschlüsse auf der abgebrochenen Versammlung würden aber gültig bleiben. Dazu kam es bislang allerdings noch gar nicht…

10:05 Uhr: Die Probleme scheinen nicht gerade geringer Natur zu sein. Die Versammlung soll um 10.30 Uhr fortgesetzt werden, meldet Schalke nun.

9:55 Uhr: Die chillige Hintergrund-Musik, mit der Schalke den an den Bildschirmen wartenden Mitgliedern die Zeit etwas verkürzen möchte, entschädigt etwas – im Netz gibt es bereits erste Wünsche nach der Schalker Playlist… Wir sind jedenfalls gespannt, ob und wie es gegen 10 Uhr wirklich weitergeht.

9:50 Uhr: Seit April hat sich Schalkes technische Abteilung mit der digitalen Form der Mitgliederversammlung auseinandergesetzt und in Zusammenarbeit mit einem extern Dienstleister alles möglichst akribisch vorbereitet. Pannen sind offenbar trotzdem nicht ausgeschlossen – diesen Beweis durchlebt die Schalker Vereinsfamilie gerade.

9:35 Uhr: Die Versammlung wird gegen 10 Uhr fortgesetzt, lautet die Info an die Mitglieder. Hinter den Kulissen wird fieberhaft an der Beseitigung der technischen Probleme gearbeitet. Eines steht jetzt schon fest: Durch diese Verzögerung zum ziemlich frühestmöglichen Zeitpunkt wird die Mindest-Versammlungsdauer von sieben Stunden nicht zu halten sein – es sei denn, sie muss vorzeitig abgebrochen werden…

9:26 Uhr: Die Versammlung wird wegen technischer Probleme bei der Probeabstimmung für 30 Minuten unterbrochen. Um 10 Uhr soll es weiter gehen.

9:15 Uhr: Es wird eine erste Probe-Abstimmung durchgeführt, an der einen oder anderen Stelle scheint es noch zu haken, Dr. Buchta bittet um Verständnis. Schalke hat insgesamt ca. 160.000 Mitglieder, 125.000 davon sind stimmberechtigt- das nur mal so zur Größenordnung.

9:04 Uhr: Aufsichtsrats-Vorsitzender Dr. Jens Buchta eröffnet die Versammlung. Er wird nach der Versammlung seinen Posten im Ausichtsrat niederlegen. 7.500 Schalker Mitglieder, so Dr. Buchta, sind bereits eingeloggt und zugeschaltet, darunter auch Teilnehmer aus Griechenland und Mexiko.8:55 Uhr: Die Tagesordnung umfasst insgesamt elf Punkte, besonders im Blickpunkt stehen die Wahlen zum Aufsichtsrat und natürlich die Punkte, in denen die Mitglieder zu Wort kommen können. Schalke geht von einer Mindest-Versammlungsdauer von sieben Stunden aus. Es können aber auch deutlich mehr werden.

Ging nicht gut los: Dieses Bild sahen die zugeschalteten Schalke-Mitglieder relativ schnell nach Beginn der Versammlung. © Spernol/RW Media © Spernol/RW Media

8:50 Uhr: Insgesamt werden in der Veltins-Arena heute ca. 300 Personen sein. Neben Vorstand, Aufsichtsrat und Ehrenrat sowie den Kandidaten für die diversen Wahlen ist Schalke mit ca. 200 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen vertreten – ungefähr 40 davon alleine im Back-Office, das bei den Wortmeldungen der Mitglieder versuchen soll, die Themen zu bündeln.

8:45 Uhr: In der Veltins-Arena laufen die letzten Vorbereitungen, es ist ein gespenstisches Bild – fast so wie in den Geisterspielen. Die Tribünen sind vollkommen leer, die große Bühne ist wie bei den Präsenz-Versammlungen auch aufgebaut. Hier sitzen die Vertreter der Gremien, auch die Kandidaten für die diversen Wahlen sind in der Arena vor Ort.

8:40 Uhr: Bei Schalke hatten sich bis zum Freitag bereits ca. 12.000 Mitglieder für die Versammlung verifiziert – das heißt, sie können aktiv teilnehmen und ihr Stimmrecht ausüben. Die Teilnehmer-Zahl selbst wird wesentlich höher sein – viele S04-Mitglieder haben sich für die Versammlung angemeldet, aber (noch) nicht verifiziert.

8:35 Uhr: Der Zweitliga-Aufsteiger musste seine digitale Versammlung am Samstag nach ca. zwei Stunden wegen Server-Problemen abbrechen. Dabei hatten sich „nur“ 411 Dynamo-Mitglieder eingeloggt…

8:30 Uhr: Herzlich willkommen zum „Aufwärmprogramm“ für unseren Live-Ticker zur Mitgliederversammlung des FC Schalke 04. Erstmals in digitaler Form – dass das kein Selbstläufer wird, musste am Samstag Zweitliga-Aufsteiger Dynamo Dresden erfahren.

Lesen Sie jetzt