Volleyball

TuS Herten vor knackiger Saison in der Regionalliga West

Die Volleyballerinnen des TuS Herten stehen vor einer knackigen Saison. Beim Online-Staffeltag am Donnerstagabend wurde ein neuer Spielmodus festgezurrt.
Erst im Oktober geht es wieder rund in der Volleyball-Regionalliga der Frauen. Joelle Pospiech und TuS Herten haben in dieser Spielzeit viel vor. © Olaf Krimpmann

Wie allgemein erwartet, wird die Saison 2021/2022 zunächst in zwei Vorrundengruppen ausgespielt. Insgesamt 14 Vereine haben gemeldet für die Regionalliga West, die nunmehr mit zwei Siebener-Staffeln startet. Saisonbeginn ist das Wochenende 16./17. Oktober. Die Punkterunde endet am 15./16. Januar 2022.

TuS Herten ist in Gruppe B eingruppiert worden. Vorrundengegner sind SC Grün-Weiß Paderborn, RC Borken-Hoxfeld II, SC Union Lüdinghausen, TV Gladbeck, TV Hörde II und SG Werth/TuB Bocholt. Mit Ausnahme der Aufgabe in Paderborn halten sich die Auswärtsfahrten für den TuS in Grenzen.

Los geht es mit dem Auswärtsspiel in Lüdinghausen

Für den TuS Herten geht es los am 17. Oktober mit dem Auswärtsspiel in Lüdinghausen – auf den Tag genau ein Jahr nach dem letzten Pflichtspiel der Mannschaft von Trainer Marvin Hansmann.

In Vorrundengruppe A treffen zunächst PTSV Aachen II, VV Humann Essen, SG Langenfeld, VC Eintracht Geldern, SC Düsseldorf 99, SV Wachtberg und VTV Freier Grund aus dem Siegener Land aufeinander.

Um die Spiele zur 3. Bundesliga zu erreichen, muss sich der TuS mindestens als Gruppendritter für die Aufstiegsrunde qualifizieren.

Im Februar 2022 wird es dann richtig spannend: Dann treffen die drei Gruppenbesten jeder Staffel in der Endrunde aufeinander. Der Aufsteiger in die 3. Liga soll dann nach dem letzten Spieltag am 9./10. April feststehen.

Hansmann will Doppelspieltage entzerren

Ob dies TuS Herten sein wird, der selbstbewusst die Vorbereitung gestartet hat, bleibt abzuwarten. Trainer Marvin Hansmann hat großen Respekt: „Wir haben die Einteilung in zwei Staffeln im Prinzip so erwartet. Trotzdem wird das eine stramme Saison. In der Punkterunde sind drei Doppelspieltage angesetzt, das heißt, dass wir in den drei Monaten der Runde auch dreimal doppelt an einem Wochenende gefordert sind.“

In der Tat stehen innerhalb von drei Monaten zwölf Spiele zur Austragung an, wobei die Weihnachtspause noch zu berücksichtigen ist. In der Knappenhalle ist man bemüht, den Spielplan zu entzerren, um möglichst wenige Doppelspieltage binnen 24 Stunden zu bestreiten. „Das sieht bislang ganz gut aus“, so der Hertener Trainer, der dennoch weiß: Die Anzahl der Spiele wird damit nicht weniger, das enge Zeitfenster bleibt.

Nächstes Ziel in der Knappenhalle ist nun, die letzte vakante Position im Kader zu besetzen. Gesucht wird noch eine Mittelblockerin. Marvin Hansmann: „Wir stehen in Gesprächen.“

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