Fußball: Kreispokal

Keine Experimente mehr – FC Marl fiebert dem Hit gegen RW Deuten entgegen

FC Marl gegen Rot-Weiß Deuten – das ist der „Knaller“ des Kreispokal-Sonntags. Der Bezirksligist will auch in dieser Saison für Furore im Pokal sorgen. Gäste-Trainer Falkenstein erwartet einen „megastarken Bezirksligisten“.
Keine Experimente mehr – FC Marl fiebert dem Hit gegen RW Deuten entgegen

Das Top-Spiel in der 2. Kreispokalrunde wird auf dem Naturrasenfeld an der Hagenstraße in Marl ausgetragen. Die Hausherren sehnen den Anpfiff herbei: „Endlich geht es los. Wir sind voller Tatendrang. Deuten ist der klare Favorit, aber wir werden uns nicht verstecken“, kündigt FC-Trainer Thomas Falkowski an.

Der Übungsleiter lässt sich personell noch nicht in die Karten schauen, weist aber darauf hin, „dass wir einen harten Konkurrenzkampf im Kader haben“. Als Beispiel nennt er die Innenverteidigung: „Da haben wir die Qual der Wahl.“ Konkret stellt sich Falkowski die Frage, ob er Mike Jordan schon 90 Minuten bringen will oder damit bis zum Spiel in Zweckel wartet.

Falkowski will sich nicht festlegen lassen

„Der junge Julian Burkowski hat eine starke Vorbereitung absolviert. Über die Klasse von Patrick Goecke müssen wir auch nicht sprechen“, sinniert der Trainer, welche Formation er gegen den Westfalenligisten aufbietet. Offen ist aktuell auch noch, wer gegen Deuten das Marler Tor hüten wird. Die Zeit des Experimentierens gehört aber der Vergangenheit an.

Trotzdem zählt ein Startelfplatz am Sonntag nicht automatisch auch für den Meisterschaftsstart eine Woche später: „Wir haben mehrere Positionen doppelt gut besetzt. Der Fußball ist viel zu schnelllebig, als dass ich mich da vorzeitig festlege.“ Zumal nach der aktuellen Trainingswoche, in der vor allem mannschaftstaktisch und an den Standards gearbeitet wurde, mit Ahmed Bakare und Patryk Beczkowski aber zwei Offensivkräfte angeschlagen sind.

Falkenstein: „Das ist eine Standortbestimmung“

Für den Westfalenligisten RW Deuten ist das Pokalmatch beim FC Marl die optimale Generalprobe vor dem Saisonstart, sagt Trainer Markus Falkenstein: „Ein Pflichtspiel bei einem megastarken Bezirksligisten, der das Zeug zu mehr hat, ist für uns sicherlich eine Standortbestimmung.“

Noch am Mittwoch verloren die Deutener gegen den Oberligisten SV Schermbeck mit 1:2, und Falkenstein sah genau, was er sehen wollte: „Wir hatten einen Matchplan, wie wir einem höherklassigen Verein das Leben schwer machen. Das hat gut funktioniert, und gibt uns eine Idee, wie wir in der Meisterschaft gegen Top-Favoriten zu spielen haben.“ Gegen den Bezirksligisten werden die Rot-Weißen sicherlich etwas offensiver agieren, und sich an dem System orientieren, dass sie in der letzten Spielzeit so erfolgreich praktiziert haben.

Neuzugang vom VfB Hüls droht lange auszufallen

Evgenij Lakstankins Verletzung vom Mittwoch ist zwar noch nicht diagnostiziert, doch Falkenstein rechnet mit einem mehrwöchigen Ausfall des Neuzugangs vom VfB Hüls. Till Goeke ist noch im Urlaub, während Jonas Weid und Moritz Noetzel nicht ganz fit sind. Dafür ist aber Dirk Jasmund wieder mit von der Partie, der zwar in dieser Woche nicht trainieren konnte, aber in der Defensive so gut wie gesetzt ist.

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