Fußball

Kreisauswahl Ü60 landet beim „Turnier der Meister“ auf dem Treppchen

Die in Marl stationierte Kreisauswahl Ü60 war als amtierender Westfalenmeister in Bramsche beim „Turnier der Meister“ am Ball – und das sehr erfolgreich.
Mit Platz drei war die Kreisauswahl Ü60 beim „Turnier der Meister“ mehr als zufrieden. © G. Spitzer

Die vestischen Oldies reisten mit zwei gemieteten Fahrzeugen an. Für den im Urlaub befindlichen Sportlichen Leiter Günter Zaborowski sprang diesmal Ingo Kusch ein. Er wurde unterstützt von „Hanna“ Handlos. Trotz zahlreicher Ausfälle stellte der mit großem Engagement coachende Kusch eine schlagkräftige Truppe auf.

In der Gruppenphase trafen die Recklinghäuser zunächst auf die Kreisauswahl Osnabrücker Land. Der an diesem Tag blendend aufgelegte Ernst Lübbert führte sein Team zu einem klaren 4:1 Erfolg. Gegen den Dauerrivalen Siegen-Wittgenstein sprang ein 1:0-Sieg heraus. Gegen die Platzherren vom TuS Engter setzte es jedoch eine satte 0:5 Klatsche. Dennoch qualifizierte sich die Recklinghäuser Auswahl für das Halbfinale und traf dort auf Tecklenburg.

Entscheidung im Halbfinale fällt spät

In einer ausgeglichenen Partie fiel die Entscheidung in der Schlussphase. Nachdem es lange unentschieden 1:1 gestanden hatte, machten die Tecklenburger mit einem Doppelpack den Sack zu.

Im Spiel um Platz drei erhielten die Kusch-Schützlinge die Chance auf eine Revanche für die 0:5-Niederlage aus der Vorrunde gegen den TuS Engter. Mit einer kämpferisch wie auch spielerisch überzeugenden Leistung drehten sie diesmal den Spieß herum und behielten mit 4:1 die Oberhand. Im Verlauf der Spiele trugen sich Ernst Lübbert, Hansi Krause, Uli Merkl (je 2) und Rainer Schild (1) in die Torschützenliste ein.

Ernst Lübbert (FC Erkenschwick) wurde als bester Turnierspieler ausgezeichnet. © G. Spitzer © G. Spitzer

Turniersieger wurde die Kreisauswahl Tecklenburg durch ein 4:1 gegen FC Isselhorst-Ummeln. Im Rahmen der Siegerehrung wurde Ernst Lübbert als bester Turnierspieler ausgezeichnet.

„Ich bin überaus zufrieden mit unserem Abschneiden bei diesem Turnier. Die Rolle als Coach an der Seitenlinie habe ich gern wahrgenommen. Mit dem dritten Platz und der Auszeichnung für Ernst Lübbert im Gepäck wurde es eine lustige Heimfahrt.“, freute sich der Interims-Verantwortliche Ingo Kusch.

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