Fußball: Kreisliga B2

Sechs Spiele, ein Punkt: Sickingmühle wartet weiter auf ersten Sieg

B-Kreisligist Sickingmühler SV wartet auch nach sechs Spieltagen weiter auf den ersten Saisonsieg. Der TSV Marl-Hüls hält den Kontakt zu den Topteams aus Barkenberg und Altendorf.
Cenk-Mikail Erenoglu (in Schwarz) erzielte das einzige Tor für den FC Marl II bei der Niederlage bei RW Deuten II. © Bernd Turowski

RW Deuten II – FC Marl II 2:1

Unter Wert verkaufte sich die Marler Reserve am Bahndamm in Deuten. Ohne Trainer Florian Lingner, der am Samstag geheiratet hatte, verspielte das Team die 1:0-Führung, die Cenk-Mikail Erenoglu früh erzielt hatte (5.).

„In den ersten 20 Minuten haben wir richtig stark gespielt“, wunderte sich Co-Trainer Sebastian Thiemann über den Leistungseinbruch nach dem Deutener Ausgleich (26.). „Unsere junge Truppe hat danach komplett den Faden verloren.“

Als den Rot-Weißen nach einer Stunde sogar der Führungstreffer gelungen war, fand der FC Marl keine Antwort. „Wir haben wohl noch ein, zwei Chancen erarbeitet, aber richtig zwingend war das nicht“, resümierte Thiemann, der nun „auf den Lerneffekt bei unserer jungen Truppe“ baut.

Sickingmühler SV – SV Lembeck II 0:3

Das Leiden der Nordlichter geht weiter. Im Heimspiel gegen Lembeck scheiterte Sickingmühle einmal mehr an der schwachen Chancenverwertung. Der Gast agierte konsequenter und stellte das Match durch einen Doppelschlag vor der Halbzeit (38., 41.) auf Sieg – übrigens der erste in dieser Saison für die Dorstener.

Im zweiten Durchgang fehlte den Hausherren die nötige Durchschlagskraft, um das Spiel noch einmal zu drehen. Bei nur zwei Akteuren auf der Reservebank hatte der SSV wieder nur einen knappen Spielraum. Jetzt bauen die Sickingmühler darauf, dass die personellen Voraussetzungen am kommenden Sonntag beim ebenfalls noch sieglosen SuS Polsum wieder besser ausfallen.

TSV Marl-Hüls – SV Dorsten-Hardt II 3:1

Als „Arbeitssieg“ bezeichnete Ernst Raschowski das 3:1 (1:0) seiner Elf – noch ohne die Neuzugänge Pascal Kaiser und Tim Theemann – über den Tabellennachbarn aus Dorsten. Die Gastgeber taten sich lange schwer, weil sie etliche gute Chancen nicht ausnutzen konnten.

Nach dem frühen 1:0 durch Ivan Ivanovic (2.) ließ der TSV auch die besten Möglichkeiten ungenutzt. Marius Kortbuß traf das Lattenkreuz und ging zweimal allein auf den gegnerischen Torhüter zu. Christoph Sonntag verschoss sogar einen Elfmeter.

Typisch Fußball, dass sich die vergebenen Möglichkeiten rächten. Mit dem ersten Torschuss gelang den Gästen nach einer Stunde der Ausgleich. Der Treffer schockte die Hausherren aber nicht. Sie reagierten professionell und gingen durch Leandro Formaggio nur drei Minuten später wieder in Führung.

Nach dem 3:1, für das der vier Minuten zuvor eingewechselte „Joker“ Ahmet Cevik verantwortlich zeichnete (66.), war die Begegnung gelaufen. Hüls verwaltete den Vorsprung nun gekonnt. Die Dorstener fügten sich in ihr Schicksal.

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