Fußball

VfB Hüls: Werner Platzer will die Köpfe der Spieler freibekommen

Nach zwei Trainerrücktritten innerhalb von zehn Tagen trägt bei Bezirksligist VfB Hüls Werner Platzer die Verantwortung. Am Sonntag geht‘s nach Suderwich.
Stammtorhüter Nils Martens fehlt dem VfB Hüls beim Spiel in Suderwich. © Sebastian Schneider

„Ich habe in den vergangenen Tagen viele Gespräche mit den Spielern geführt“, sagt Werner Platzer. Er versucht alles, damit die junge Mannschaft die Unbeschwertheit der ersten fünf Spiele wieder an den Tag legen kann.

Das wird keine ganz einfache Aufgabe: Die Köpfe waren zuletzt zu viel mit Dingen beschäftigt, die nichts mit dem Geschehen auf dem Platz zu tun hatten, vor allem natürlich mit den Rücktritten der Trainer Elvir Saracevic und Marco Jedlicka, deren Söhne sich auch im VfB-Kader befinden.

Nils Martens fällt erneut aus

Vor dem Spiel bei der SG Suderwich (So., 15 Uhr) muss sich Werner Platzer überlegen, wer für die Nummer eins Nils Martens zwischen die Pfosten geht. Martens war in den vergangenen Wochen verletzt, am Sonntag kann der Polizist nicht mitwirken, weil er arbeiten muss. Für Werner Platzer sind die Personalien gar nicht einmal so wichtig: „Die anderen beiden sind auch gut“, sagt er mit Blick auf die weiteren Torhüter Timo Kulak und Theo Husmann.

Die 0:5-Niederlage gegen Tabellenführer TSG Dülmen müssen die Spieler auch aus den Köpfen bekommen, wobei das eigentlich kein größeres Problem sein sollte: Die TSG spielte am Badeweiher nicht wie ein Bezirks-, sondern eher wie ein Landes- oder gar Westfalenligist. Auch Werner Platzer war beeindruckt. „Die Mannschaft spielt mit Ausnahme von Marvin Möllers schon seit Jahren so zusammen“, sagt er über Dülmen. Suderwich dürfte eher die Kragenweite des VfB haben.

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