Wenigstens ein Trostpflaster für Christian Ahlmann

Redakteur
Der Marler Springreiter und Christian Ahlmann und Dominator Z, hier beim Weltcupspringen in Leipzig im Januar 2020. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild
Lesezeit

Kein Wunder, dass in der Brabanthalle die komplette Spitze der Weltrangliste versammelt war, darunter auch der Marler Christian Ahlmann. Der Weltranglisten-13. vertraute in der Prüfung seinem hoch veranlagten Hengst Dominator Z.

Ahlmann und der gerade elfjährige Überflieger waren im technisch hoch anspruchsvollen Parcours zunächst gut unterwegs. Im zweiten Abschnitt erwischte es auch das Paar aus Marl, mit einem Abwurf war an eine Teilnahme am Stechen nicht mehr zu denken.

Ahlmann war damit in bester Gesellschaft, denn etliche Reiter aus den Top10 der Weltrangliste wurden von einem ähnlichen Schicksal ereilt. Während der Marler als 25. der Prüfung leer ausging, schnappte sich mit dem Österreicher Max Kühner auf Electric Blue ein Außenseiter die Siegprämie in Höhe von 231.000 Euro.

Für Christian Ahlmann blieb nur ein kleiner Trost: In einem bis 1,45 Meter hoch gebauten Springen am letzten Turniertag, gab es mit dem neunjährigen Nachwuchspferd Calvino einen zweiten Platz. 2.000 Euro Preisgeld waren die Ausbeute.

In Hagen am Teutoburger Wald blieben im Großen Preis die heimischen Vertreter zeitgleich ohne Preisgeld. Sowohl der Marler Markus Renzel wie Karl Brocks jr. (RV Waltrop) hatten zum Auftakt der Riders Tour nichts mit der Entscheidung im Hauptspringen zu tun.