Ohne Limit: Werner Platzer bleibt Sportlicher Leiter des VfB Hüls

Redakteur Lokalsport
Werner Platzer (l.), hier im Gespräch mit Co-Trainer Mykola Makarchuk, bleibt Sportlicher Leiter des VfB Hüls. © Pivat
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Die vergangenen Wochen und Monate waren ereignisreich bei Bezirksligist VfB Hüls: Gegen Ende der Rückrunde galt es, neue Spieler zu finden und zu verpflichten, in der Sommerpause kam Bundesligist FC Schalke 04 relativ kurzfristig zum Testspiel, und dann begann auch schon fast die Saison.

Da ging es fast ein bisschen unter, dass die Vertragsverlängerung mit dem Sportlichen Leiter Werner Platzer noch ausstand, die mittlerweile erfolgt ist. „Mir war aber klar, dass es weitergehen würde“, sagt der 66-Jährige.

Seit 2017 war Platzer im Trainerstab der ersten Mannschaft

Platzer geht in seine erste komplette Saison als Sportlicher Leiter, im vergangenen Winter hatte er Position übernommen, nachdem er zuvor seit 2017 im Trainerstab tätig war. Ab November wird er wieder richtig viel zu tun haben, denn dann will er mit den Gesprächen über die kommende Saison starten.

Werner Platzer hat im Amateurfußball viel erlebt, unter anderem die A-Junioren des VfB Hüls in die Westfalenliga geführt. Bei jedem Training will er eigentlich nicht mehr dabei sein, auch wenn seine Funktion als Sportlicher Leiter manchmal erfordert, dass er fast genauso häufig auf der Anlage am Badeweiher ist wie die Mannschaft.

„Der Fußball ist mein Leben“

Wie lange will Werner Platzer noch weitermachen. „Ich setze mir da kein Limit“, sagt der 66-Jährige. „Ich habe im Spaß immer gesagt: Ich könnte noch meine Enkel trainieren.“ Das wird allerdings noch ein bisschen dauern, denn Enkel Johanns, der Sohn von Julien Platzer, ist erst 14 Monate alt.

Aber im Ernst: „Der Fußball ist mein Leben“, sagt Platzer. „Solange es mir noch Spaß macht und ich so arbeiten kann wie hier, will ich es weitermachen.“ Besonders erfreue ihm an der aktuellen VfB-Mannschaft der Zusammenhalt. „Wir haben nur Jungs geholt, die unbedingt zu uns wollten.“